Responsive Webdesign – kein Hexenwerk!

Google hat im April diesen Jahres seine Algorithmen zu Gunsten von Websites verändert, die zum Einen auf mobilen Endgeräten besser aussehen und deren Performance zum Anderen für mobile Endgeräte optimiert ist. Sogenanntes „Responsive Webdesign” wird von Google besser bewertet und entsprechende Websites landen in den Suchergebnissen auf höheren Rängen. Diese Neuigkeit ist natürlich für Besitzer von herkömmlichen unflexiblen Websites ohne jegliche Optimierung der Darstellung für Mobilgeräte, eine echte Hiobsbotschaft.

Haben Sie Ihre Website schon für mobile Geräte optimiert? Responsive Webdesign: kein Hexenwerk!

Auch wenn solche Veränderungen einerseits für besorgte Gesichter sorgen, tut Google dem Webnutzer mit dieser Maßnahme im Grunde einen riesigen Gefallen:
In Deutschland nutzen 89% der Bevölkerung aktiv das Internet. Das sind 71,7 Millionen Menschen. Davon wiederum nutzen 39,2 Millionen Menschen das Internet per mobilem Endgerät. Das sind 48% der deutschen Bevölkerung, die täglich mobil im Netz unterwegs sind.
Und die Tendenz ist steigend! Laut dem aktuellen Bericht: „Digital, Social and Mobile in 2015 report” der Organisation „We are Social” ist der Webtraffic durch mobile Nutzer seit Januar 2014 um 39% angestiegen, wobei ein Drittel aller Websites weltweit auf mobilen Endgeräten dargestellt wurde.
Google hat im Mai bekannt gegeben, dass in 10 Ländern, einschließlich U.S.A, Japan und Deutschland, mehr Suchanfragen über Smartphones als über Desktop-PCs stattfanden.

Digital Social Mobile Deutschland 2015

Wem diese Zahlen nicht überzeugend genug sind, der sollte sich einfach mal fragen, wie er selbst denn das Internet mittlerweile nutzt und wie häufig er tatsächlich eher zum Smartphone oder Tablet greift anstatt den PC einzuschalten, wenn er kurz etwas im Netz recherchieren möchte.

Wer bereits eine Website mit „Responsive Design” sein Eigen nennt, der muss von den offensichtlichen Vorteilen nicht erst überzeugt werden.

Kleine Unternehmer/innen, die weder eine mobiloptimierte Website noch überhaupt eine Website haben, sind im Grunde für den Großteil der Internetnutzer, und damit für potentielle Kunden, unsichtbar, wenn es um die Auffindbarkeit ihrer Produkte und Dienstleistungen mittels mobiler Endgeräte geht – besonders lokale Unternehmen betrifft dies sehr.
Die gute Nachricht ist, dass es noch nie einfacher war eine mobil-optimierte Website online zu stellen oder eine bereits existierende Website in eine mobil-freundliche Seite zu transformieren.

Im Auftrag der IT Beratung Hüppmeier habe ich die bestehende Website einer osteopathischen Naturheilpraxis in Münster in eine für mobile Endgeräte optimierte Seite umprogrammiert. Eine große Sorge von Frau Hüppmeiers Kundin war es, dass der Aufwand für eine solche Code-Anpassung unter Umständen viel zu teuer sein könnte und es sich deshalb eher rechnen würde eine ganz neue Seite programmieren zu lassen.

Nach Begutachtung der fraglichen Website, unterbreitete ich ein entsprechendes Angebot. Der zeitliche und monetäre Aufwand war letztendlich um ein Vielfaches geringer, als er es für eine vollständige Neuprogrammierung gewesen wäre.

Das mobil-optimierte Ergebnis, für das lediglich ein einziger Tagessatz notwendig war, können Sie hier einsehen: http://www.osteopathie-am-kiepenkerl.de
Rufen Sie den Link am besten mit einem Tablet oder Smartphone auf, um die mobile Ansicht auszuprobieren. Wenn Sie den Link mit einem Desktop-Computer oder Laptop aufrufen, können Sie die mobile Ansicht ebenfalls sehen und testen: ziehen Sie Ihr Browser-Fenster ganz einfach schmaler, so dass die Fensterbreite optisch einem iPad oder Smartphone entspricht.
Besonders bequem können Sie die obig verlinkte Site auf mobile Ansichten testen, wenn Sie ein Online-Tool wie zum Beispiel Screenfly von Quirktools oder responsive-design-test.de verwenden.

Wenn auch Sie an einer solchen dynamischen Anpassung Ihrer bestehenden Website interessiert sind, freue ich mich über Ihre Email!

Über die Autorin

Saskia Teichmann berät zu KI, E-Commerce und digitalen Plattformen und prüft technische Annahmen selbst in Architektur und Code.

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