Funnelboard – Conversion-Funnels, Umsatz und Journeys für selbst-gehostetes Plausible CE
Plausible Community Edition ist großartig – schlank, cookiefrei, DSGVO-freundlich. Nur: Funnels, Umsatz-Tracking und Journeys fehlen. Die behält Plausible bewusst seiner kostenpflichtigen Cloud vor. Funnelboard rüstet genau diese Auswertungen nach – ohne dass du Plausible verlässt, in die Cloud wechselst oder deine Daten aus der Hand gibst. Es liest deine vorhandenen Plausible-Daten read-only und rechnet daraus echte Conversion-Funnels, Umsatz nach Quelle und die häufigsten Besucher-Pfade.
So funktioniert Funnelboard – in drei Schritten
- Container starten. Funnelboard läuft als eigener Docker-Container neben deinem Plausible und tritt dessen Netzwerk bei.
- Einmal verbinden. Im Setup-Assistenten fügst du einmalig deine vorhandenen Plausible-Zugangsdaten ein – Funnelboard legt sich daraus selbst einen read-only-Datenbank-User an und verwirft dein Admin-Passwort danach.
- Auswerten. Funnel definieren, fertig. Funnels, Umsatz und Journeys erscheinen im Dashboard – im vertrauten Plausible-Look.
Für wen Funnelboard gemacht ist
- Self-hosted Plausible-Betreiber, die Funnels und Umsatz wollen, aber nicht in die Cloud wechseln möchten.
- Agenturen, die mehrere Plausible-Instanzen betreuen – mit der Multi-Site-Overview alle Sites nebeneinander.
- Shops und SaaS (WooCommerce, Easy Digital Downloads), die Checkout-Funnels und Umsatz nach Quelle brauchen.
Was du bekommst
- Conversion-Funnels – echte Sequenz-Funnels pro Besucher mit Absprung- und Conversion-Rate je Stufe (z. B. Add to Cart → Begin Checkout → Purchase).
- Umsatz nach Quelle – Bestellwert zugeordnet nach Kanal, Referrer und Kampagne.
- Nutzer-Journeys – die häufigsten Pfade, die Besucher tatsächlich nehmen.
- Multi-Site-Overview – Visitors, Pageviews und Events aller Sites auf einen Blick.
Was bewusst nicht passiert
- Funnelboard schreibt nie in deine Plausible-Daten – es verbindet sich ausschließlich lesend (SELECT).
- Keine Analytics-Daten verlassen deinen Server – nach außen geht nur die Lizenzprüfung.
- Kein eigenes Tracking, keine Cookies, kein eingebetteter Plausible-Code (arms-length).
- Kein Cloud-Zwang, kein Vendor-Lock-in – du bleibst Herr deiner Daten und deiner Infrastruktur.
Warum nicht zu Matomo oder PostHog wechseln – oder in die Plausible-Cloud?
Klar könntest du zu Matomo, PostHog oder Umami wechseln – aber das heißt: neues Tool, Migration, neues Tracking-Setup, anderes Datenmodell. Oder du buchst die Plausible-Cloud (Business) und gibst dein self-hosted Setup auf. Funnelboard geht den dritten Weg: du bleibst auf deiner Plausible Community Edition und rüstest nur die fehlenden Auswertungen nach. Kein Umzug, keine Cloud, kein Bruch mit deinem privacy-first Stack.
Was du brauchst
- Eine selbst-gehostete Plausible Community Edition (Docker).
- Netzwerk-Zugriff vom Funnelboard-Container auf deine ClickHouse (read-only).
- Für die Umsatz-Auswertung: dein Tracking sendet den Bestellwert als numerische Property (eine Zeile Code).
Installation in unter fünf Minuten
- Die .env ausfüllen (Dashboard-Login und Lizenzschlüssel).
- docker compose up -d neben deinem Plausible-Stack.
- /setup öffnen, Plausible-Zugang einmal einfügen – der read-only-User wird angelegt.
- Optional unter deiner Plausible-Domain per Reverse-Proxy einhängen.
Häufige Fragen
Hat die Plausible Community Edition wirklich keine Funnels?
Richtig. Funnels, Umsatz-Metriken und Journeys sind kostenpflichtige Cloud- und Enterprise-Features und bewusst nicht Teil der Community Edition. Funnelboard rüstet sie nach – clean-room, auf Basis deiner eigenen Daten.
Muss ich dafür in die Plausible-Cloud wechseln?
Nein. Genau das ist der Punkt: Funnelboard läuft neben deiner selbst-gehosteten CE. Du bleibst self-hosted.
Kann Funnelboard meine Analytics-Daten verändern oder löschen?
Nein. Es verbindet sich read-only (nur SELECT) mit einem dedizierten, minimal berechtigten Datenbank-User. Schreiben oder Löschen ist technisch ausgeschlossen.
Verlassen meine Daten den Server?
Nein. Alles läuft in deiner Infrastruktur. Nach außen geht ausschließlich die Lizenzschlüssel-Prüfung – keine Analytics-Daten.
Funktioniert es mit WooCommerce oder Easy Digital Downloads?
Ja. Funnelboard wertet deine Custom-Events und -Properties aus. Für Umsatz nach Quelle sendest du den Bestellwert als Property mit (eine kleine Theme- oder Plugin-Anpassung).
Welche Plausible-Version wird unterstützt?
Selbst-gehostete Community Edition auf Docker (getestet auf v3.x). Funnelboard liest die events_v2-Daten arms-length – unabhängig von deiner Plausible-UI.
Ist das DSGVO-konform?
Funnelboard verarbeitet ausschließlich deine bereits in Plausible erhobenen Daten, in deiner eigenen Infrastruktur, read-only, ohne zusätzliches Tracking oder Cookies.
Bekomme ich Updates und Support?
Ja – Updates und E-Mail-Support für die Laufzeit deiner Lizenz. Kontakt: hello@isla-stud.io.
Funnelboard ist unabhängige Software und steht in keiner Verbindung zu Plausible Insights OÜ, wird von dieser weder unterstützt noch gesponsert. „Plausible“ ist eine Marke des jeweiligen Inhabers.
Änderungsprotokoll
# Funnelboard 0.1.0
Funnels, revenue by source and journeys for self-hosted Plausible CE.
