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title: CMS oder HTML? — isla Studio
url: https://isla-stud.io/ratgeber/cms-oder-html-welches-homepage-modell-brauche-ich/
date: 2015-07-02
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# CMS oder HTML?

Zunächst ist es so, dass die meisten Kunden ihre Homepage selbst pflegen möchten – oder zumindest von ihren Mitarbeitern pflegen lassen wollen. Zu den anfallenden Aufgaben gehören dann zum Beispiel Dinge wie Seitenbearbeitung, Menübearbeitung, Seitenerstellung, Aktualisierungen von Fotogalerien und SEO-Wartung. Wenn das reibungslos klappt, ist das prima. Wenn der Kunde die Zielstrebigkeit, die erforderliche Zeit und das Know-How für all das mitbringt, kann er das Potential eines CMS tatsächlich ausschöpfen.



Aber in den allermeisten Fällen (ich spreche hier aus Erfahrung) ist es so, dass nur sehr wenige Kunden die Vorzüge eines CMS wirklich voll ausnutzen. Selbst wenn sie hier und da regelmäßig ein paar Änderungen vornehmen, kratzen sie kaum an der Oberfläche der Möglichkeiten. Bei solch einer begrenzten Nutzung wird es schwierig die Entwicklungs- und Serverkosten zu rechtfertigen. Viele Kunden sind zu Beginn Feuer und Flamme aber bereits nach kurzer Zeit werden daraus gemischte Gefühle und der anfängliche Enthusiasmus ebbt ab. In der Regel liegt das daran, dass man mit der “echten Arbeit” sprich dem eigentlichen Kerngeschäft zu beschäftigt ist. Erst recht nachdem man feststellt, dass die schicken Seiten etwas mehr Einsatz erfordern als ein WYSIWYG-Textbearbeitungsprogramm.Wenn sowieso nur hier und da ein paar kleine Änderungen an den Seiten gemacht werden, warum hat man dann überhaupt ein CMS unter der Haube?



Berechtigte Frage. CMS oder HTML? Ich würde jedem, der seine CMS-Website nicht im vollen Umfang nutzt, raten, auf eine HTML-Website zu wechseln. Gleiches würde ich jemandem raten, der mit seinem CMS-Backend nicht zurecht kommt und sich für jede Änderung ohnehin professionelle Hilfe sucht.



HTML-Website



Statische HTML Seiten sind schnell, sicher und sehr flexibel in der Gestaltung. Eine HTML-Website kann trotz ihres statischen Charakters sehr umfangreich sein und CMS-Funktionalitäten können später bei Bedarf eingebaut werden. Dieses Homepage-Modell erlaubt es klein anzufangen – mit Konzentration auf Design, Geschwindigkeit und Sicherheit.
Für wen eignet sich eine HTML-Website?

 	wenn Sie nur alle ein bis zwei Wochen Änderungen vornehmen
 	wenn Sie sich nicht mit einem CMS auseinandersetzen wollen
 	wenn Sie häufig und preisgünstig Umgestaltungen Ihrer Seite wünschen
 	wenn Sie ein CMS nicht im vollen Umfang nutzen würden
 	wenn Sie keine Lust auf ständige Updates und die damit einhergehenden Probleme (z. B. Plugin- und Designkompatibilität) haben
 	wenn Sie sich zutrauen Änderungen direkt im HTML-Code vorzunehmen (selbstverständlich zu Anfang mit Unterstützung)
wenn Sie kein Shop-System, Blog oder sonstiges dynamisches System (z. B. ein Forum oder eine Seite mit einem Mitgliederbereich o. ä.) betreiben möchten und Ihre Website nur 3-5 Einzelseiten umfasst.

Vorteile

 	Alle Änderungen und Aktualisierungen können im Rahmen eines Wartungsvertrages durch zum Beispiel mich ( 😉 ) erledigt werden.
 	Um einiges schneller als ein CMS – selbst ohne Caching oder CDN-Kosten.
 	Sicherer als ein CMS, weil Angriffsflächen wie Datenbanken und Serverskripte wegfallen
 	Preisgünstige Neugestaltung oder Überarbeitung einzelner Seiten oder der ganzen Website

Nachteile

 	Nicht geeignet für extrem umfangreiche Websites mit vielen Einzelseiten
 	Nicht geeignet für komplexe Seiten: eCommerce- (Webshops), eLearning-, Blogs und Forenwebsites.
 	In reinem HTML (oder auch mit PHP-Anteilen) geschrieben und erfordert daher Programmierkenntnisse, wenn die Inhaltspflege nicht von einem Profi gemacht wird.




CMS (z. B. WordPress)



Content Management Systeme (CMS) haben sich zum Nonplusultra in Sachen Webseiten-Entwicklung gemausert. Flexibilität, Umfang und die Möglichkeit professionelle Firmenwebsites mit tausenden Einzelseiten zu verwalten sowie die recht einfache Handhabung, machen sie so beliebt. Eine ideale Lösung für große Seiten, mit speziellen Anforderungen wie z. B. eCommerce, eLearning oder andere interaktive Funktionalitäten, die eine Datenbank benötigen. CMS-Seiten kommen mit einem umfangreichen Repertoire an Erweiterungen (“Plugins”) daher, mit denen sich die Seitenfunktionalitäten relativ einfach ausbauen lassen. Selbst sehr komplexe Funktionen können so zu verhältnismäßig niedrigen Kosten hinzugefügt werden.
Für wen eignet sich ein CMS?

 	wenn Sie viele Seiten/Beiträge häufig aktualisieren (alle ein bis zwei Tage bzw. wöchentlich)
 	wenn Sie geübte Mitarbeiter haben, die mit einem CMS umgehen können
 	wenn Sie über ausreichend Budget verfügen, um die Neugestaltung des CMS Templates bei Bedarf zu realisieren
 	wenn Sie einen Benutzerpool verwalten, der auf Ihrer Homepage untereinander interagiert
 	wenn Sie Benutzerverwaltung, -berechtigung und -zugriffssteuerung benötigen
 	wenn Sie Seiten- und Beitragserstellung, deren Genehmigungen überwachen und Versionskontrolle benötigen
 	wenn Sie eine einfache RSS-Feed Implementierung benötigen
 	wenn Sie Mehrsprachigkeit einfach und übersichtlich erreichen möchten
 	wenn Ihnen die CMS Funktionalitäten wichtiger sind, als häufige Designänderungen
 	wenn Sie Datenbankautomatisierung benötigen
 	wenn Sie über sehr große Teilekataloge, Dokumentationsarchive, die häufig aktualisiert werden, Referenzmaterial oder Lern- und Übungsmaterial wie z. B. für eLearning Websites verfügen
 	Wenn Sie einen Webshop und/oder einen Blog betreiben möchten

Vorteile

 	Hochwertige, robuste Architektur
 	Große Bandbreite an Plugins und Erweiterungen
 	Einfach Inhalte und Seiten ändern – auch ohne Programmierkenntnisse
 	Massiv skalierbar
 	Komplexe Funktionalitäten können zu relativ geringen Kosten nachgerüstet werden

Nachteile

 	Erfordert Einarbeitung
 	Es gestaltet sich hin und wieder als schwierig die gewünschte Seitenoptik zu erreichen, wenn keine Programmierkenntnisse oder zumindest Grundkenntnisse in der Bedienung von Page Buildern, des WordPress Gutenberg-Editors und ähnlichen Werkzeugen vorhanden ist.
 	Erfordert nachhaltigen Mitarbeitereinsatz, um das volle Potential auszuschöpfen
 	Höhere Einrichtungs-, Server-/Hosting- und Design-Entwicklungskosten
 	Häufige Sicherheitsupdates und damit einhergehende Wartungsarbeiten und ggf. -kosten
