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title: Allgemeine Geschäftsbedingungen — isla Studio
url: https://isla-stud.io/no/agb/
date: 2015-05-12
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# Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen der Saskia Teichmann, handelnd unter isla Studio Teichmann, Marcus-Heinemann-Str. 34, 21337 Lüneburg, E-Mail: <hello@isla-stud.io>, Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE 278 372 212.

**Stand: 13. September 2026**

§ 1 Geltungsbereich und Kundenkreis
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(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Verträge über Beratungs-, Entwicklungs-, Design-, Integrations-, Shopaufbau-, Wartungs-, Support- und sonstige individuelle Projektleistungen sowie für digitale Produkte, Software, Downloads und Lizenzen von isla Studio Teichmann (nachfolgend „Anbieterin“).

(2) Individuelle Projekt- und Dienstleistungen nach § 3 werden ausschließlich Unternehmern im Sinne des § 14 BGB, juristischen Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtlichen Sondervermögen angeboten. Digitale Produkte, Downloads und Lizenzen im Online-Shop können auch Verbraucher im Sinne des § 13 BGB erwerben. Bestimmungen, die ausdrücklich nur für Unternehmer oder Verbraucher gelten, finden jeweils nur auf diesen Kundenkreis Anwendung.

(3) Für einen Vertrag gilt die bei seinem Abschluss wirksam einbezogene Fassung dieser AGB. Bereits bestehende Verträge werden durch eine spätere Veröffentlichung oder Änderung dieser AGB nicht rückwirkend geändert. Individuelle Angebote, Leistungsbeschreibungen, Auftragsbestätigungen und wirksam einbezogene Produkt- oder Lizenzbedingungen gehen diesen AGB vor.

(4) Abweichende Geschäftsbedingungen eines Unternehmers gelten nur, wenn die Anbieterin ihrer Einbeziehung ausdrücklich in Textform zustimmt.

§ 2 Vertragsschluss
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(1) Bei individuellen Leistungen kommt der Vertrag durch Annahme eines konkreten Angebots der Anbieterin zustande. Die Annahme kann über die im Angebot bezeichnete Kundenoberfläche, durch Auftragsbestätigung, per E-Mail oder in einer anderen vereinbarten Form erfolgen. Ein Angebot kann eine Annahmefrist enthalten; ohne rechtzeitige Annahme erlischt es.

(2) Produktdarstellungen im Online-Shop sind noch kein rechtlich bindendes Angebot. Der Kunde kann Produkte in den Warenkorb legen, seine Eingaben bis zur Betätigung der abschließenden Bestellschaltfläche prüfen und mit den bereitgestellten Eingabemöglichkeiten berichtigen. Mit Betätigung der Bestellschaltfläche gibt er ein verbindliches Angebot über die im Warenkorb enthaltenen Produkte ab. Der Vertrag kommt durch ausdrückliche Auftragsbestätigung oder durch Bereitstellung des Downloads oder Lizenzschlüssels zustande.

(3) Der Vertragstext mit den Bestelldaten wird im Rahmen der gesetzlichen und steuerlichen Aufbewahrungspflichten gespeichert. Der Kunde erhält eine Bestellbestätigung an die angegebene E-Mail-Adresse und kann Bestellungen in einem vorhandenen Kundenkonto einsehen. Vor dem Absenden kann er die AGB und die Widerrufsbelehrung aufrufen und speichern. Vertragssprache ist Deutsch.

§ 3 Individuelle Leistungen und Projekte im B2B-Bereich
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(1) Umfang, Leistungsart, Vergütung, Termine, Abnahme, Nutzungsrechte, Reaktionszeiten und gegebenenfalls Laufzeit ergeben sich aus dem individuellen Angebot oder der Auftragsbestätigung. Die Anbieterin schuldet einen bestimmten Erfolg nur, wenn dieser ausdrücklich als geschuldete Werkleistung vereinbart ist.

(2) Die Anbieterin darf zur Leistungserbringung fachlich geeignete Erfüllungsgehilfen einsetzen. Eine Weitergabe personenbezogener Daten erfolgt nur, soweit sie für die jeweilige Leistung erforderlich und datenschutzrechtlich zulässig ist.

(3) Zeitangaben setzen voraus, dass der Kunde erforderliche Informationen, Inhalte, Entscheidungen, Zugänge und Freigaben vollständig und rechtzeitig bereitstellt. Verzögerungen aus der Sphäre des Kunden verschieben vereinbarte Termine um einen angemessenen Zeitraum. Nachweisbarer zusätzlicher Aufwand wird nach der vereinbarten Vergütung, hilfsweise nach dem im Angebot genannten Stunden- oder Tagessatz berechnet.

(4) Soweit eine Abnahme vereinbart oder nach der Art der Leistung vorgesehen ist, prüft der Kunde die Leistung nach Bereitstellung innerhalb der vereinbarten Frist und meldet konkrete Mängel nachvollziehbar. Gesetzliche Abnahmeregeln bleiben unberührt.

(5) Wartungs- und Supportleistungen werden innerhalb der im jeweiligen Vertrag bestimmten Leistungszeiten und Kontingente erbracht. Eine bestimmte Reaktions- oder Erledigungszeit gilt nur, wenn sie ausdrücklich vereinbart wurde. Laufzeit, Abrechnungsperiode, Verlängerung und Kündigungsfrist ergeben sich aus dem jeweiligen Vertrag. Bereits wirksam vereinbarte Serviceverträge gelten mit ihren individuellen Bedingungen fort.

§ 4 Digitale Produkte, Software und Lizenzen
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(1) Funktionsumfang, technische Voraussetzungen, Kompatibilität, Interoperabilität, Lizenzumfang, zulässige Anzahl von Installationen oder Domains, Laufzeit sowie enthaltene Updates und Supportleistungen ergeben sich aus der Produktbeschreibung und den gegebenenfalls ergänzenden Lizenzbedingungen zum Zeitpunkt der Bestellung.

(2) Digitale Produkte werden nach Vertragsschluss über einen Download, ein Kundenkonto, einen Lizenzschlüssel oder den in der Produktbeschreibung genannten Weg bereitgestellt. Verbraucher werden auf einem dauerhaften Datenträger darüber informiert, wenn sie der Bereitstellung vor Ablauf der Widerrufsfrist zugestimmt und ihre Kenntnis vom Erlöschen des Widerrufsrechts bestätigt haben.

(3) Soweit nicht ausdrücklich anders angegeben, erhält der Kunde ein einfaches, nicht ausschließliches und nicht übertragbares Nutzungsrecht im vertraglich beschriebenen Umfang. Unter einer Open-Source- oder sonstigen Drittlizenz bereitgestellte Bestandteile unterliegen der jeweils angegebenen Lizenz. Nicht ausdrücklich eingeräumte Rechte verbleiben beim jeweiligen Rechteinhaber.

(4) Zeitlich begrenzte Lizenzen oder Abonnements verlängern sich nur, wenn dies vor der Bestellung in der Produktbeschreibung angegeben ist. Abrechnungsperiode, Verlängerungszeitraum und Kündigungsmöglichkeit richten sich nach diesen Angaben und den zwingenden gesetzlichen Vorschriften. Eine Kündigung beendet künftige Verlängerungen; die bereits bezahlte laufende Periode bleibt bis zu ihrem Ende nutzbar.

(5) Für Verbraucher gelten bei digitalen Produkten die gesetzlichen Vorschriften über Vertragsmäßigkeit, Mängelrechte und erforderliche Aktualisierungen. Eine Änderung eines dauerhaft bereitgestellten digitalen Produkts erfolgt gegenüber Verbrauchern nur unter den gesetzlichen Voraussetzungen. Für Unternehmer darf die Anbieterin Produkte an geänderte technische, rechtliche oder sicherheitsbezogene Anforderungen anpassen, solange die vereinbarte Hauptfunktion nicht unzumutbar beeinträchtigt wird.

§ 5 Widerrufsrecht für Verbraucher
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(1) Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Bedingungen, Fristen, Verfahren und Muster-Widerrufsformular ergeben sich aus der [Widerrufsbelehrung](https://isla-stud.io/widerrufsbelehrung/).

(2) Bei kostenpflichtigen, nicht auf einem körperlichen Datenträger bereitgestellten digitalen Inhalten erlischt das Widerrufsrecht mit Beginn der Vertragserfüllung, wenn der Verbraucher ausdrücklich zugestimmt hat, dass die Anbieterin vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Vertragserfüllung beginnt, seine Kenntnis vom Erlöschen des Widerrufsrechts bestätigt hat und ihm die gesetzlich erforderliche Vertragsbestätigung zur Verfügung gestellt wurde.

§ 6 Mitwirkung bei individuellen B2B-Leistungen
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(1) Der Unternehmer stellt alle für die Leistung erforderlichen Informationen, Inhalte, Daten, Entscheidungen, Systemzugänge und Ansprechpersonen rechtzeitig und vollständig bereit. Er sorgt für geeignete, aktuelle Sicherungen seiner Systeme und Daten, soweit die Datensicherung nicht ausdrücklich zum Leistungsumfang der Anbieterin gehört.

(2) Der Unternehmer versichert, dass er über die erforderlichen Rechte an bereitgestellten Inhalten, Daten, Marken, Software und Zugängen verfügt und deren Nutzung im Auftrag keine Rechte Dritter verletzt. Er informiert die Anbieterin über besondere rechtliche, regulatorische oder technische Anforderungen, die für sein System gelten.

§ 7 Preise und Zahlung
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(1) Es gelten die im individuellen Angebot oder im Online-Shop ausgewiesenen Preise. Gegenüber Verbrauchern werden Gesamtpreise einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer angegeben. Gegenüber Unternehmern können Preise als Nettopreise zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer ausgewiesen werden, wenn dies eindeutig gekennzeichnet ist.

(2) Rechnungen aus individuellen B2B-Aufträgen sind, sofern im Angebot oder auf der Rechnung keine andere Frist angegeben ist, innerhalb von sieben Kalendertagen ohne Abzug fällig. Im Online-Shop stehen die während des Bestellvorgangs angezeigten Zahlungsarten zur Verfügung; der Gesamtpreis ist mit Vertragsschluss fällig.

(3) Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Vorschriften. Gegenüber Unternehmern darf die Anbieterin noch nicht erbrachte Leistungen nach vorheriger Ankündigung bis zum Ausgleich fälliger Forderungen aus demselben Vertragsverhältnis zurückhalten, soweit dies dem Kunden zumutbar ist.

§ 8 Nutzungsrechte an individuellen Arbeitsergebnissen
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(1) Nutzungsrechte an individuell erstellten Arbeitsergebnissen werden in dem im Angebot vereinbarten Umfang eingeräumt. Soweit nichts anderes vereinbart ist, erfolgt die Rechteeinräumung nach vollständiger Zahlung der auf das jeweilige Arbeitsergebnis entfallenden Vergütung.

(2) Vorbestehende Werkzeuge, Bibliotheken, Methoden, Vorlagen und allgemein nutzbares Know-how der Anbieterin werden nicht exklusiv übertragen. Für Drittsoftware und Open-Source-Bestandteile gelten deren eigene Lizenzbedingungen.

(3) Die Anbieterin nennt den Kunden, das Projekt, Ergebnisse oder Kennzahlen nur mit einer gesonderten, fallbezogenen Zustimmung des Kunden als Referenz.

§ 9 Mängel und Haftung
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(1) Für Mängel gelten die gesetzlichen Vorschriften. Bei Verbraucherverträgen über digitale Produkte bleiben insbesondere die zwingenden gesetzlichen Mängelrechte und Aktualisierungspflichten unberührt. Der Kunde unterstützt die Fehleranalyse durch eine nachvollziehbare Beschreibung und die erforderlichen technischen Informationen.

(2) Die Anbieterin haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz sowie im Umfang einer ausdrücklich übernommenen Garantie.

(3) Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.

(4) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen der Anbieterin. Zwingende gesetzliche Verbraucherrechte bleiben unberührt.

(5) Eine Vertragsstrafe entsteht nur, wenn sie für den konkreten Vertrag individuell vereinbart wurde. Eine individuell vereinbarte Vertragsstrafe wird auf einen Schadensersatzanspruch wegen desselben Verstoßes angerechnet.

§ 10 Vertraulichkeit und Datenschutz
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(1) Die Parteien eines individuellen B2B-Vertrags behandeln als vertraulich bezeichnete oder ihrer Natur nach vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich und verwenden sie nur zur Durchführung des Vertrags. Gesetzliche Offenlegungspflichten bleiben unberührt.

(2) Einzelheiten zur Verarbeitung personenbezogener Daten enthält die [Datenschutzerklärung](https://isla-stud.io/datenschutz/). Soweit die Anbieterin personenbezogene Daten im Auftrag eines Kunden verarbeitet, schließen die Parteien vor Beginn dieser Verarbeitung eine erforderliche Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung.

§ 11 Vertragsdauer und Beendigung
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(1) Vertragsdauer und ordentliche Kündigungsrechte ergeben sich aus dem individuellen Angebot, der Auftragsbestätigung oder der Produktbeschreibung. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

(2) Eine Kündigung kann mindestens in Textform erklärt werden. Soweit gesetzlich eine elektronische Kündigungsfunktion vorgeschrieben ist, kann auch diese verwendet werden. Für individuelle B2B-Verträge gilt eine abweichend vereinbarte Form.

(3) Nach Vertragsende gibt jede Partei auf Verlangen vertrauliche Unterlagen und Zugänge der anderen Partei zurück oder löscht sie, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten, Zurückbehaltungsrechte oder vereinbarten Archivierungszwecke entgegenstehen.

§ 12 Schlussbestimmungen
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(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit ihnen dadurch nicht der Schutz zwingender Bestimmungen des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts entzogen wird.

(2) Ist der Kunde Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Lüneburg ausschließlicher Gerichtsstand. Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.

(3) Die Anbieterin ist weder verpflichtet noch bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

(4) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleiben die übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.